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Aufzugsanlage ArtikelEine Aufzugsanlage, kurz Aufzug oder Lift genannt, ist ein Gerät, um Personen oder Waren in einer Kabine oder auf einer Plattform in vertikaler Richtung zu transportieren.
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Buch-Tipp: Heinkel.Roller. Moped. Kabine Die lieben Kleinen Nach dem Krieg war in Deutschland der Bau von Flugzeugen verboten, so wandte sich Ernst Heinkel den Zweirädern zu - Heinkel Tourist oder der Heinkel Kabinenroller wurden zur Legende.
Auf rund 140 Seiten entwickelt der Autor die Geschichte vom ersten Roller in dem Jahre 1950 bis zur Übernahme des Werks durch Daimler-Benz. Neben Entwicklung,... |
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Beim Seilaufzug hängt die Kabine an Tragseilen. Die älteste Form des Seilaufzugs war der Trommelaufzug, bei dem das Seil auf einer Trommel aufgewickelt wird, ähnlich einer Angelschnur. Das Seil ist mit dem einen Ende fest an der Trommel befestigt. Die ersten Trommelaufzüge wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und von Dampfmaschinen angetrieben. Da die Länge des Seils durch die Größe der Trommel begrenzt ist und sich der Trommelaufzug daher nicht für große Förderhöhen eignet, wurde er zunehmend vom Treibscheibenaufzug verdrängt.
Beim Treibscheibenaufzug wird ein Tragseil, das am einen Ende die Kabine und am anderen Ende ein Gegengewicht trägt, über eine angetriebene Rolle (Treibscheibe) geführt. Das Seil ist nicht an der Rolle befestigt, sondern wird ca. durch Reibung gehalten und bewegt. Um die Reibung zu erhöhen, wird das Seil mehrfach um die Rolle gewickelt. Außerdem besitzt die Rolle V-förmige Rillen, in die das Seil durch die Zugspannung gepresst wird. Der Vorteil des Treibscheibenaufzugs besteht darin, dass beliebig lange Tragseile benutzt werden können und er sich somit auch für die höchsten Hochhäuser eignet.
Das Treibscheibenprinzip wurde erstmals 1877 vom deutschen Bauingenieur Friedrich Koepe eingesetzt.
Man unterscheidet verschiedene Aufhängungsarten:
Bei der 1:1-Aufhängung ist die Kabine direkt am Seilende befestigt. Bei der 2:1-Aufhängung ist das Seilende an der Decke des Aufzugsschachts befestigt, während die Kabine mittels einer Umlenkrolle am Seil hängt. So wird ein einfacher Flaschenzug erzeugt, mit dem die doppelte Nutzlast (bei halber Geschwindigkeit) gehoben werden kann.
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Bei hydraulischen Aufzügen wird die Kabine durch einen Hydraulikkolben bewegt, der gewöhnlich am Boden des Aufzugsschachts vertikal eingebaut ist. In dem Gegensatz zu Seilaufzügen eignen sie sich ca. für kleinere Förderhöhen. Ist die Kabine fest mit dem Kolben verbunden, spricht man von einem direkt hydraulischen Aufzug. Wird die Kraft über Tragseile und Rollen übertragen, wird er als indirekt hydraulischer Aufzug genannt. Beim indirekt hydraulischen Aufzug handelt es sich in dem Prinzip um einen umgekehrt betriebenen Flaschenzug, bei dem die lose Rolle durch die Hydraulik bewegt wird. Dadurch wird eine größere Förderhöhe und höhere Fahrgeschwindigkeit erreicht, dafür ist ca. eine entsprechend kleinere Nutzlast möglich. Indirekt hydraulische Aufzüge werden z.B. auf Bahnhöfen der Deutschen Bahn benutzt.==Bau- und Betriebsweisen==
Nach der europäischen Harmonisierung ist heute die Betriebssicherheitsverordnung mit den Technischen Regeln für Aufzüge (TRA) maßgebend. Entsprechende Betriebsvorschriften müssen also auch in den anderen EU-Mitgliedsstaaten gelten.
In Deutschland wurden juristisch (Aufzugsverordnung) zwischen folgenden unterschieden:
Buch-Tipp: Kabine 11. Das hat ein Cop zu wissen. Moderne Kriminalgeschichten Die Beschreibung für das Buch " Kabine 11. Das hat ein Cop zu wissen. Moderne Kriminalgeschichten" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Ein Lastenaufzug war nach der ehemaligen Aufzugsverordnung eine Aufzugsanlage zu dem Transport von Waren mit/ohne Transport von Personen. Voraussetzug war, dass die Personen Arbeitnehmer beim Betreiber der Anlage waren (z.B. Aufzug in der Liegenschaft einer Firma).
Für Lastenaufzüge gab es Erleichterungen hinsichtlich der Bauweise, was auf die Lobbyarbeit beteiligter Kreis zurückzuführen war. So durfte in der Vergangenheit auf die Fahrkorbtüren verzichtet werden. Nach einigen schweren Unfällen mit z.T. tödlichen Ausgang mußten die Lastenaufzüge immerhin mit Lichtvorhängen als Sicherung nachgerüstet werden.
Neue Lastenaufzüge benötigen nun nach der Betriebssicherheitsverordnung grundsätzlich Fahrkorbtüren.
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Ein Güteraufzug ist nach der bisherigen deutschen Aufzugsverordnung eine Aufzugsanlage, die ausschließlich zu dem Transport von Waren ohne die Begleitung von Menschen gedacht ist.
Aus diesem Grund dürfen die Güteraufzüge ca. von außen herbeigeholt oder bedient werden. In der Kabine darf sich kein Bedientableau befinden.
Buch-Tipp: Kabine B 55 Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Kabine B 55". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. |
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Ein Personenaufzug ist nach der alten, deutschen Aufzugsverordnung eine Aufzugsanlage zu dem Transport von Personen.
Der Aufzug muss in Deutschland eine Fahrkorbtür besitzen, so dass niemand während der Fahrt die Fahrschachtwand berühren kann.
Er ist das sicherste Verkehrsmittel.
Buch-Tipp: Kabine klar zum Start Man liest und liest und liest Als Bodenmitarbeiterin interessiert mich auch die Arbeit von meinen Kollegen "in der Luft". Lange liebäugelte ich mit diesem Buch und habe es letztendlich bestellt - und innerhalb von einem Tag komplett gelesen. Es ist der persönliche Erlebnisbericht einer LH-Stewardess von der Bewerbung angefangen über die Schulung... |
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Ein Fassadenaufzug ist eine Sonderform einer Aufzugsanlage und wird an hohen Fassaden von Gebäuden zu Reinigungs- und Wartungszwecken installiert.
Es existieren festmontierte Fassadenaufzüge, ebenso wie mobile.
Buch-Tipp: Seltsam, Dr., Bd.1 : Horror in Kabine vier Um ausführliche Informationen zum Buch " Seltsam, Dr. , Bd. 1 : Horror in Kabine vier" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet. |
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- Bauaufzug
- Baugüteraufzug
- Personenbauaufzug
- Mühlenaufzug==Steuerungskonzepte==
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Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein waren Aufzüge immer handgesteuert. Ein Aufzugführer wurde mit einer Rufanlage auf Fahrgäste aufmerksam, öffnete und schloss die Türen, bediente einen Fahrschalter und fuhr die Stockwerke auf mündlichen Wunsch an.
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Die einfachste Art der automatischen Aufzugsteuerung besteht aus einer Ruftaste an jedem Haltestockwerk und einer Absichtwahltastatur in der Kabine. Um bei starkem Andrang das "Verhungern" von Stockwerken zu vermeiden, ist es aber fast unabdingbar, die Steuerung mit einem Speicher auszustatten, der auch während der Fahrt Rufe annehmen kann; der Aufzug wechselt dann die Fahrtrichtung stets erst dann, wenn er alle der bisherigen Richtung vor ihm liegenden Rufe und Absichte abgearbeitet hat. Um Fahrten in der falschen Richtung zu verhindern, sollte der Aufzug beim Halt mit Leuchtmeldern anzeigen, ob er auf- oder abwärts fährt. Noch komfortabler wird die Steuerung durch zwei Rufknöpfe, für jede Richtung einen, so dass der Aufzug den Fahrtrichtungswunsch kennt und ein einen Ruf in falscher Richtung passierender Aufzug erst gar nicht hält.
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Wenn für einen Block von zwei oder mehr Aufzügen ca. ein Rufpaneel angeordnet wird, kann die Leittechnik entscheiden, welcher Aufzug den Ruf anfahren soll. Dem Fahrgast wird durch Leucht- und/oder Tonsignale gezeigt, an welchem Schacht er warten soll. Dies lastet die Kapazität gleichmäßiger aus und verhindert die Leerfahrten, die durch das typische Benutzerverhalten, einfach allle Rufknöpfe zu drücken, sonst entstehen.
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Bei der Absichtauswahlsteuerung muss zu dem Rufen des Aufzugs bereits die Absichtstockwerk eingegeben werden. Dies erlaubt der Steuerung ein gezieltes Disponieren und steigert die Kapazität erheblich. Ein System mit Express- und Nahaufzügen kann so flexibler betrieben werden: Der Fahrgast braucht gar nicht mehr zu wissen, welcher Aufzug der Expressaufzug ist, und Einschränkungen wie "Halt ca. an jedem 10. Stockwerk" sind nicht nötig.
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Seit kurzem gibt es Aufzüge in ansonsten konventioneller Treibscheibentechnik, bei denen zwei Kabinen in dem selben Schacht verkehren. Die untere Kabine wird dabei von zwei Tragseilen, die seitlich an der oberen Kabine vorbeilaufen, getragen. Durch eine Absichtauswahlsteuerung sind dem Leitrechner Start und Absicht jeder Fahrt schon vor Fahrtbeginn bekannt; Kollisionen werden in der Steuerung ausgeschlossen. Gegenüber von zwei Aufzugsanlagen übereinander in dem selben Schacht hat das System den Vorteil, dass es keine starre Grenze gibt, die von den Kabinen nicht überquert werden kann. Mangels Kreuzungsmöglichkeiten ist es jedoch stets nötig, noch einen konventionellen Aufzug für weite Fahrten zu installieren.
Theoretisch sind nach diesem Prinzip Anlagen auch mit drei oder mehr Kabinen in einem Schacht denkbar.
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Doppelstockaufzüge haben zwei fest miteinander verbundene Kabinen und fahren damit stets zwei benachbarte Stockwerke gleichzeitig an. Dabei ist eine flexible Steuerung möglich, aber auch eine paarweise Gruppierung, so dass einer der Aufzüge die ungeraden, ein anderer die geraden Stockwerke verbindet. An Halten mit hohem Fahrgastaufkommen (Eingangshalle oder Sky Lobbies) kann man die Decke aufbrechen und z.B. über Rolltreppen beide Decks des Aufzugs zugänglich machen.
Um den Einsatz von Doppelstockaufzügen in Gebäuden mit unterschiedlichen Stockwerkshöhen zu ermöglichen, gibt es Konstruktionen, bei denen die beiden Kabinen über Schraubenspindeltriebe verbunden sind. Die Steuerung passt dann während der Fahrt den Kabinenabstand an.
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Kleinere Warenlifte wurden schon sehr früh dazu benutzt, Waren aus der Küche in die Speisesäle zu transportieren. Erst später wurden auch Personenlifte gebaut.
Die Otis Elevator Co. lieferte 1903 die ersten getriebelosen Aufzüge für das Beaver Building in New York und das Majestic Building in Chicago.
Otis war auch der Erfinder der Fangvorrichtung, die den Aufzugbau erst die Möglichkeit gab, sich zum zu entwickeln was er heute ist. Bereits heute sind verschiedene Firmen dabei den Aufzugbau weiter zu entwickeln und voranzutreiben, spezielle Anlagen, wie maschinenraumlose Aufzüge und frequenzgeregelte Anlagen verbreiten sich stets mehr und machen den Aufzugbau sicherer und effizienter.
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Verweise auf verwandte Themen | |
Im Wintersport genannt das Wort Lift auch Anlagen, um Personen schräg aufwärts zu transportieren, vor allem den Schlepplift und den Sessellift (Einzel- bis Vierfach-Lift).
Siehe auch: Aufzug, Seilbahn, Skilift, Aufzugsmonteur
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Weiteres zu dem Artikel Aufzugsanlage | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Anlage, Aufzug, Aufzugsverordnung, Boden, Fassadenaufzug, Friedrich, Grenze, Hydraulik, Kabine, Menschen, Nutzlast, Regeln, Reibung, Richtung, Start, Trommel, Wintersport | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Aufzugsanlage' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Aufzugsanlage Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Aufzugsanlage' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Aufzugsanlage' und 'Aufzugsanlage' Definition sehr dankbar.
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